Titel: Offen für alle? – Inklusion im Forschungsdatenmanagement praktisch gestalten
Termin: Mittwoch, 21.1.2026, von 11 – 12 Uhr
Kostenlose Teilnahme über Zoom. Bitte nutzen Sie diesen Link: eu01web.zoom.us/j/66829356535
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bibliotheken fördern demokratische Teilhabe. Dazu gehören auch eine barrierearme Nutzung und der Zugang zu Sammlungen und Diensten in Bibliotheken sowie das Management von Forschungsdaten. Vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention – und im Sinne der UNESCO-Empfehlungen zu Open Science – stellt sich dabei allerdings die Frage: Wie offen, zugänglich und nachnutzbar sind Forschungsdaten tatsächlich, und für wen?
Das Webinar bietet eine verständliche Einführung in das Thema ‚Inklusion im Forschungsdatenmanagement‘, stellt die Arbeit der GO UNITE! AG Inklusion im Forschungsdatenmanagement vor und zeigt Praxisbeispiele für inklusive Lösungen: Von der Beratung zur Erstellung informierter Einwilligungen in Einfacher Sprache für Forschungsprojekte über barrierearme Datenportale bis hin zu inklusiver Data Literacy. Das Webinar zeigt anhand praktischer Beispiele, wo Fortschritte erreicht wurden, wo weiterhin Handlungsbedarf besteht – und lädt zur Diskussion sowie zur aktiven Mitarbeit ein.
Referent*innen:
- Anna Beer, Wissenschaftliche Referentin für Forschungsdatenmanagement, Universitätsbibliothek Hildesheim
- Andreas Christ, Leitung Referat Digital Humanities & Forschungsdaten und Fachreferent für Geschichte, Universitätsbibliothek Kiel
Weitere Mitwirkende: Simone Franz, Dr. Katrin Henzel und Sebastian Klaes
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Eine automatische Untertitelung kann individuell aktiviert werden. Weitere Vorkehrungen treffen wir gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten für Sie. Bitte geben Sie uns dafür sobald wie möglich Mitteilung an bib-info@dimr.de, spätestens jedoch bis zum 13.01.2026.
Das Webinar wird aufgezeichnet.
Es wird anschließend über die Webseite https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/bibliothek/inklusive-bibliotheken/veranstaltungsreihe zugänglich gemacht.
Dort finden Sie auch eine Dokumentation bisheriger Veranstaltungen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!
Mit herzlichen Grüßen
Belinda Jopp
Christiane Felsmann
Anne Sieberns

»Räume für eine offene Gesellschaft und Wissenschaft« ‒ unter diesem Motto steht der 3. Bibliothekspolitische Bundeskongress der Deutschen Bibliotheksverbands (dbv), der am 9. Oktober 2025 im Allianz Forum am Pariser Platz in Berlin stattfindet. Gemeinsam mit Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, wird Dr. Katrin Richter, Mitglied der dbv-Kommission »Kundenorientierte und inklusive Services« und Stellvertretende Direktorin der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar, das Themenforum »Inklusion in Bibliotheken« gestalten.
Auf dem 3. Bibliothekspolitischen Bundeskongress diskutieren Expert*innen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Bibliotheken über die Rolle von Bibliotheken für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bibliotheken sind offene Begegnungs- und Diskursräume und der souveräne Umgang mit Medien und Informationen ist wichtiger denn je. Als meistbesuchte Kultureinrichtungen und niedrigschwellige Orte leisten Bibliotheken einen wichtigen Beitrag zum demokratischen Gemeinwesen: Wissen und Informationen werden zugänglich gemacht, die Kompetenzen im Umgang mit Medien gestärkt und ein breites Veranstaltungs- und Raumangebot bereitgestellt.
In diesem Jahr liegt der Fokus auf den wissenschaftlichen Bibliotheken, die als Brücken zwischen Gesellschaft und Wissenschaft fungieren und eine herausragende Stellung beim aktiven Einsatz für unsere demokratische Kultur und für unsere offene und freie Wissenschaft einnehmen. Die Veranstaltung zielt darauf, dass Bibliotheksvertreter*innen die Erwartungen und Erfordernisse von Bibliotheken an die Politik formulieren, um diese Aufgaben erfüllen zu können.
Neben Impulsvorträgen und Podiumsdiskussionen bieten Themenforen die Möglichkeit, sich fachlich auf den neuesten Stand zu bringen und miteinander in den Austausch zu kommen. So wird es – neben dem Spannungsfeld von Meinungsfreiheit versus Bildungsauftrag bei umstrittener Literatur, dem Umgang mit Fake News sowie der digitalen Souveränität – auch um Inklusion in Bibliotheken gehen. Ausgangspunkt dieses Themenforums wird die erste repräsentative Umfrage zur Barrierefreiheit an deutschen Bibliotheken sein, welche die dbv-Kommission »Kundenorientierte und inklusive Services« in Kooperation mit dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin 2023 in Angriff genommen hat. Das große Interesse an der Thematik lässt sich schon an den überdurchschnittlichen Rücklaufwerten ablesen: Über 950 Standorte und damit 49 % der angefragten Bibliotheken beteiligten sich. Die Ergebnisse der Umfrage machen erhebliche Defizite hinsichtlich der Barrierefreiheit in den Einrichtungen deutlich. So verfügen 50 % der Bibliotheken über keine finanziellen Mittel für Maßnahmen zur Barrierefreiheit, 14 % der Standorte haben keinen barrierefreien Eingang und nur 18 % eine barrierefreie Toilette. Gründe für fehlende oder zu geringe Barrierefreiheit liegen allerdings nicht allein an schwierigen baulichen Bedingungen oder fehlenden finanziellen Mitteln. Auch nutzen Bibliotheken die Möglichkeiten von Vernetzungen und Kooperationen mit anderen Einrichtungen oder Interessenverbänden bislang noch zu wenig. Ebenfalls eine eher untergeordnete Rolle spielt die Vermittlung von Fachwissen und die Qualifikation des Personals. Gerade in diesen Feldern liegt ein hohes Verbesserungspotential, um das in der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 von der Bundesrepublik Deutschland anerkannte Grundrecht sicherzustellen, das Inklusion ein Menschenrecht ist.
Weiterhin werden wesentliche Aussagen und Best-Practice-Beispiele des Praxishandbuches »Inklusion in Bibliotheken« vorgestellt, das von der dbv-Kommission gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte auf den Weg gebracht und im Mai 2025 als erstes barrierefreies E-Book des Verlages DeGruyter/Brill und Open Access veröffentlicht wurde. Als Meilenstein der Sichtbarmachung von Inklusion in Bibliotheken enthält es Beiträge von mehr als 80 Autor*innen, die über den gleichberechtigten Zugang zu Information, Bildung und Kultur für Menschen mit und ohne Behinderung informieren. Voraussetzung dafür ist Barrierefreiheit – am Bau, beim Medienangebot, in der Kommunikation und bei Services vor Ort oder digital.
Um sich einen Eindruck über Maßnahmen zur Inklusion in wissenschaftlichen Bibliotheken zu verschaffen, besuchte Jürgen Dusel unter anderem am 22. August 2025 die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität und die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar. In einem regen Austausch mit Bibliotheksmitarbeitenden beider Einrichtungen wurde über den Stand der Barrierefreiheit und Inklusion diskutiert. Insbesondere die Erfahrungen und Herausforderungen hinsichtlich der Rolle von Bibliotheken als Arbeitgeberinnen oder als Wissensorte zeigen auf, dass in diesen Bereichen noch viel Potential liegt, das es zu heben gilt.
»Der 3. Bibliothekspolitische Bundeskongress ist für uns als Vertreter*innen sowohl der dbv-Kommissionen als auch von wissenschaftlichen Bibliotheken eine herausragende Möglichkeit, inklusive Anliegen von Bibliotheken erstmalig so zentral zu thematisieren und auf diese Weise sichtbar zu machen. Als Sinnbild für Menschenwürde und damit als Sinnbild für demokratische Werte fängt Inklusion zunächst einmal bei jedem und bei jeder selbst an.«, fasst Dr. Katrin Richter auch die notwendige Selbstverpflichtung von Bibliotheken zusammen, um an einer inklusiven Gesellschaft mitwirken zu können.



Gefördert wird der 3. Bibliothekspolitische Bundeskongress durch die Bundeszentrale für politische Bildung und die Allianz Foundation.
Website des 3. Bibliothekspolitischen Bundeskongresses:
https://www.bibliotheksverband.de/3-bibliothekspolitischer-bundeskongress
Weitere Informationen, unter anderem zur Umfrage und zum Praxishandbuch:
https://www.bibliotheksverband.de/Inklusion-und-Barrierefreiheit
Text: Dr. Katrin Richter
Eine Messe für Menschen mit Behinderung, Senior*innen, Pflegebedürftige und alle Interessierten

Zocken, Download, Lesen, Hören, Spielen, Bohrhammer, DAISY, DGS – das alles und viel mehr hat die Stadtbibliothek Bremen für im Angebot. Aber wie inklusiv sind unsere Angebote und Standorte? Und wie genau funktionieren die digitalen Angebote? Für diese und viele andere Fragen ist die Stadtbibliothek Bremen in diesem Jahr erstmals bei der Messe IRMA vor Ort. Vom 26.-28. Juni ist das vielfältige Angebot der Stadtbibliothek Bremen in Halle 7 der Messe Bremen zu finden.
Die folgenden Aktionen werden am Stand vorgestellt:
- Eine wundervolle KI-Fotoaktion: Einfach in die Kamera lächeln und schon werden die Teilnehmenden zum Teil eines klassischen Gemäldes. Dieses persönliche Foto ist kostenlos und sofort zum Mitnehmen – und garantiert eine spektakuläre Überraschung für Familie und Freunde und wird sicher überraschen.
- Robotic-Parcours: Spielerisch einfache Schritte in der Programmierung lernen; wer den Parcours meistert, wird mit einem kleinen Geschenk belohnt.
- Digitale Angebote kennen lernen: Filmstreaming (auch mit AD oder Untertitel für Hörgeschädigte) oder eBooks und Hörbücher einfach digital nutzen oder Zeitungen online lesen. Mit den Schnuppergutscheinen der Stadtbibliothek Bremen können Interessierte außerdem die digitalen Angebote direkt vor Ort ausprobieren. Eigene E-Book-Reader oder Tablets können mitgebracht werden, um gemeinsam gleich vor Ort alles einzurichten.
Unterhaltungen und Beratung in Deutscher Gebärdensprache sind am Stand der Stadtbibliothek möglich: Donnerstag und Freitag ab 14 Uhr, Samstag ganztags.
IRMA (Internationale Reha- und Mobilitätsmesse für Alle)
Öffnungszeiten:
Donnerstag, 26. Juni: 10 – 17 Uhr
Freitag, 27. Juni: 10 – 17 Uhr
Samstag, 28. Juni: 10 – 17 Uhr
Die Stadtbibliothek Bremen ist in Halle 7, Stand Nr. E10 zu finden
Freikarten für die IRMA gibt es in allen Standorten der Stadtbibliothek Bremen und auf Anfrage bei britta.schmedemann@stabi-hb.de
Herzliche Einladung zur nächsten Veranstaltung in der online-Reihe „Inklusion in Bibliotheken“
Barrierefrei Arbeiten, Barrierefrei Nutzen – Inklusion in Bibliotheken aktiv gestalten.
Wie Schwerbehindertenvertretung, Inklusionsbeauftragte und Stabsstelle Inklusion (zusammen-)wirken.
Bibliotheken bringen unterschiedliche Menschen zusammen – als Mitarbeitende und als Nutzende. Menschen mit Behinderungen arbeiten hier, recherchieren, lesen und lernen. Doch um echte Teilhabe zu ermöglichen, braucht es barrierefreie Arbeits- und Nutzungsbedingungen.
Dabei wirken verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Die Schwerbehindertenvertretung setzt sich für die Interessen der Mitarbeitenden mit Behinderungen ein, die Inklusionsbeauftragten vertreten die Arbeitgeber und die Stabsstelle Inklusion kümmert sich um die Barrierefreiheit für Nutzende. Jeder dieser Akteure agiert eigenständig, doch es gibt auch Schnittstellen, an denen Zusammenarbeit entscheidend ist.
Wie können sie ihre jeweiligen Aufgaben erfüllen, und wo liegt ihr gemeinsames Potenzial? Das Webinar gibt Einblicke in ihre Rollen und zeigt praxisnahe Lösungen für mehr Inklusion.
– Wie Schwerbehindertenvertretung, Inklusionsbeauftragte und Stabsstelle Inklusion (zusammen-)wirken.
– Online-Reihe „Inklusion in Bibliotheken“
– 8. April 2025, 11-12 Uhr
Referent*innen:
Jörg Muskatewitz (Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Informationszentrum Bildung und Vertrauensperson der Schwerbehinderten, DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation)
Belinda Jopp (Leitung Stabsstelle Inklusion, Staatsbibliothek zu Berlin)
Link zum Webinar (über Zoom): https://eu01web.zoom.us/j/64205037032
Auch abrufbar auf: Online-Reihe Inklusion in Bibliotheken: Wie Schwerbehindertenvertretung, Inklusionsbeauftragte und Stabsstelle Inklusion (zusammen-)wirken. | Institut für Menschenrechte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Barrierefreiheit:
Eine automatische Untertitelung des Webinars kann individuell aktiviert werden.
Bitte teilen Sie uns mit, was Sie persönlich benötigen, um teilnehmen zu können. Wir organisieren die (barrierefreie) Teilnahme gerne für Sie und übernehmen im Rahmen unserer Möglichkeiten die Kosten dafür. Bitte benachrichtigen Sie uns möglichst bis zum 25.3.2025 mit einer E-Mail an
Dokumentation:
Das Webinar wird aufgezeichnet und ist im Nachgang über die Webseite https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/bibliothek/inklusive-bibliotheken/veranstaltungsreihe abrufbar. Dort finden Sie auch eine Dokumentation der Veranstaltungen 2021-2023.
Es freuen sich auf Ihre Teilnahme:
Christiane Felsmann – Belinda Jopp – Anne Sieberns.
Im Rahmen der Kommissionsarbeit liegt uns derzeit ein Thema ganz besonders am Herzen.
Wir möchten uns gern der „Willkommenskultur“ widmen. Diese ist sehr weit gefasst, daher fragen wir Sie:
Welche Gedanken, Erfahrungen, Ideen und Wünsche haben Sie in Ihrer Bibliothek zum Thema „Willkommenskultur“?
Dieser Open Call dient zum Einfangen eines aktuellen Stimmungsbildes und für unsere weitere interne Kommissionsarbeit.
Wir freuen uns sehr auf Ihre Nachrichten bis zum 15. April 2025 an bibliotheksservices@bibliotheksverband.de.
Vielen Dank und mit besten Grüßen
Heidi Best, Belinda Jopp und Jan-Christian Sangkuhl
im Namen der dbv-Kommission „Kundenorientierte und inklusive Services“
Online-Vorstellung der Ergebnisse einer bundesweiten dbv-Umfrage
Wie barrierefrei sind die Gebäude und Services in den Bibliotheken Deutschlands? Wie sieht es mit der Aus- und Weiterbildung zum Thema aus? Im vergangenen Jahr hat die dbv-Kommission »Kundenorientierte und inklusive Services« gemeinsam mit dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin die Umfrage »Wie barrierefrei sind die Bibliotheken Deutschlands?« durchgeführt, an der sich fast 1.000 Bibliotheken aller Sparten und Bundesländer beteiligten.
Am 22.10.2024, 18:00 – 19:15 Uhr werden die wesentlichen Ergebnisse sowie die sich daraus ergebenden Handlungsfelder im Rahmen des Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquiums vorgestellt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Den Zugang zum Zoom-Meeting erhalten Sie durch eine E-Mail an bbk-des-ibi@hu-berlin.de.
Liebe Teilnehmende der 112. BiblioCon2024,
wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung »Inklusion und Barrierefreiheit« auf der diesjährigen BiblioCon ein.
Details der Veranstaltung:
Datum: Donnerstag, 6. Juni 2024
Uhrzeit: 16:30 Uhr
Ort: Congress Center Hamburg, Saal F / 2. OG
Thema der Veranstaltung:
Wie barrierefrei sind deutsche Bibliotheken? Wie inklusiv sind unsere Services? Und wie sieht es mit der Aus- und Weiterbildung zum Thema aus? Können die befragten Bibliotheken der Verpflichtung zur Umsetzung von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe für alle Menschen in allen Lebensbereichen (UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in Deutschland, 2009) umfassend gerecht werden? Welche Hindernisse bestehen dabei?
In der Veranstaltung werden die Ergebnisse der im November 2023 von der dbv-Kommission »Kundenorientierte und inklusive Bibliotheksservices« in Kooperation mit Prof. Elke Greifeneder, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, durchgeführten Umfrage erstmals präsentiert und zur Diskussion gestellt. Die Umfrage, an der sich über 900 deutsche Bibliotheken aller Sparten und Bundesländer beteiligten, ist national und international die größte ihrer Art.
Referentinnen:
- Christiane Felsmann (Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen, Leipzig)
Bibliotheksservices – inklusiv und barrierefrei - Caroline Schürer (Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen, Leipzig)
Bibliotheken und Inklusion: Chance Inklusion - Heidi Best (Bücherhallen Hamburg)
Alle im Blick haben: Angebot und Raum barrierefrei gestalten - Prof. Dr. Elke Greifeneder (Humboldt-Universität zu Berlin)
Sind deutsche Bibliotheken barrierefrei? – Ergebnisse der dbv-Umfrage zur Barrierefreiheit in Bibliotheken
Aus verschiedenen Perspektiven wollen wir im Gespräch herausfinden, wo es erfolgversprechende Konzepte, Schnittstellen und mögliche Synergien gibt. Im Fokus steht die Frage, wo wir von anderen lernen können und welche Räder bereits erfunden und nutzbar sind, unabhängig von Größe, Spartenzugehörigkeit oder Trägerschaft der Bibliotheken.
Wir möchten darauf hinweisen, dass in Absprache mit den Referentinnen die Vorträge 1 bis 3 nur etwa 15 Minuten in Anspruch nehmen werden, um ausführlicher auf die Umfrageergebnisse eingehen zu können.
Moderiert wird die Veranstaltung des Themenkreises 1 »Bibliotheken als Ort und Aktionsradius« von Dr. Anke Quast (Universitätsbibliothek der TU Berlin).
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam wichtige Aspekte der Inklusion und Barrierefreiheit in Bibliotheken zu diskutieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Die dbv-Kommission »Kundenorientierte und inklusive Bibliotheksservices«
Welche Wege können Bibliotheken beschreiten, um Personalgewinnung diversitätsorientierter zu gestalten?
Über welche Kanäle können Bibliotheken ihre potentiellen Bewerber*innen ansprechen und erreichen?
Wie agieren wir im Interesse von Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit im Auswahlverfahren?
Diesen Fragen werden die Referent*innen Danilo Vetter (Fachbereichsleitung Stadtbibliothek, Amt für Weiterbildung und Kultur, Bezirksamt Pankow) und Leslie Kuo (360°-Agentin für die diversitätsorientierte Öffnung in der Stadtbibliothek Pankow im Rahmen des Programms 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes) nachgehen, Denkanstöße geben und good practices vorstellen.
Informationen zur Barrierefreiheit und Anmeldung:
https://www.bibliotheksverband.de/diversitaetsgerechte-personalgewinnung-bibliotheken
Die vorherigen Webinare der Online-Reihe wurden aufgezeichnet und sind unter folgendem Link abrufbar:
https://www.bibliotheksverband.de/online-seminare#Diversitaet
Die angekündigte Veranstaltung ist der vierte Teil einer fünfteiligen Reihe, die interessierten Bibliotheks-Mitarbeitenden einen schnellen und praxisorientierten Einstieg in das Thema Diversität ermöglichen soll. Als letztes Thema ist geplant: die Bibliothek als öffentlicher Raum (22.5.2024).
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Eine Veranstaltung der dbv-Fachkommission Bibliotheken und Diversität
Online-Seminar am 02. Mai 2024, 11-12 Uhr
Drittes Online-Seminar der Reihe „Diversität in Bibliotheken“ der dbv-Fachkommission Bibliotheken und Diversität
Termin: 10.04.2024, 11-12 Uhr
Plattform: Zoom
Wie können öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen über ihr Bestandsmanagement und die Erschließung ihrer Medien abbilden? Wie können sie Vielfalt und Antidiskriminierung in diesem Kernbereich bibliothekarischen Handelns gewährleisten?
Gabriele Koné befasst sich mit diesen Fragen am Beispiel von Kinderliteratur in öffentlichen Bibliotheken. Für wissenschaftliche Bibliotheken behandelt dieses Thema Nora Schmidt. Mit Bezug auf ihre Dissertation ruft sie Bibliothekar*innen im „Globalen Norden“ dazu auf, die mitunter schwer zugänglichen Publikationen, die im „Globalen Süden“ produziert werden, zu beschaffen und damit für einen globalen Diskurs auf Augenhöhe zu einzutreten.
Gabriele Koné ist Pädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im ISTA/Fachstelle Kinderwelten in Berlin, Nora Schmidt gehört dem „Netzwerk Dekolonialisierung von Bibliotheken im DACH-Raum“ an. Es moderiert Souad Lamroubal, Autorin und Fachexpertin für Migration, Integration und Bildung.
Klicken Sie bitte auf diesen Link, um am Webinar teilzunehmen, Kenncode: 504850
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und im Nachgang über die Website des dbv zugänglich gemacht. Wir danken dem Deutschen Institut für Menschenrechte für die technische Unterstützung.
Barrierefreiheit: Das Webinar findet mit Live-Untertitelung und Schriftdolmetschen statt. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie weitere Unterstützung benötigen. Angemessene, mit der Veranstaltung verbundene Vorkehrungen treffen wir gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten für Sie. Wir freuen uns über Ihre Mitteilung bis zum 03.04.2024 per E-Mail an diversitaet@bibliotheksverband.de.
Seiten
Archiv
- März 2026
- Februar 2026
- Januar 2026
- Dezember 2025
- November 2025
- Oktober 2025
- September 2025
- Mai 2025
- April 2025
- März 2025
- Februar 2025
- Januar 2025
- Oktober 2024
- August 2024
- Mai 2024
- April 2024
- März 2024
- Februar 2024
- Januar 2024
- Oktober 2023
- September 2023
- August 2023
- Juni 2023
- Mai 2023
- April 2023
- März 2023
- Februar 2023
- Januar 2023
- November 2022
- Oktober 2022
- September 2022
- August 2022
- Juli 2022
- Juni 2022
- Mai 2022
- April 2022
- März 2022
- Februar 2022
- Januar 2022
- Oktober 2021
- September 2021
- Juni 2021
- Mai 2021
- April 2021
- März 2021
- Februar 2021
- Oktober 2020
- März 2020
- März 2019
- Februar 2019
- Oktober 2018
- November 2017
- September 2017
- August 2017
- Juni 2017
- Mai 2017
- April 2017
- März 2017
- Februar 2017
- Januar 2017
- Dezember 2016
- November 2016
- Oktober 2016
- September 2016
- April 2016
- März 2016
- Februar 2016


Grafik: Stephanie Zehrt | SBB-PK CC BY-NC-SA 3.0
