Wie vielfältig kann ein „Willkommen“ eigentlich sein? Wie entsteht eine inklusive Eingangssituation? Welche Rolle spielen Größe, Struktur, Standort und Zielgruppe? Welche Standards und Regeln gibt es, und wie lassen sich praktische Herausforderungen meistern?

In gleich zwei Veranstaltungen während der BiblioCon (mehr dazu unter https://2026.bibliocon.de/26) vom 19. bis 22. Mai in Berlin widmen wir uns diesem Themenfeld.
Im Hands-on Lab am Dienstag, 19. Mai, 16 bis 18 Uhr, nähern wir uns den Fragen praxisnah: Die Teilnehmenden gestalten unterschiedliche Eingangssituationen auf Basis realer Grundrisse und probieren eigenständig verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten aus. Dabei richten wir den Blick auf die Menschen, die diese Räume nutzen: Welche
Zielgruppen lassen sich definieren? Wie erleben sie die ersten Schritte in die Bibliothek? Welche Barrieren begegnen ihnen – sichtbar und unsichtbar – und wie können sie abgebaut werden?
Expertinnen der UKW Innenarchitekten bringen ihre langjährige Erfahrung im Bibliotheksbau ein und geben den Teilnehmenden aus gestalterischer Sicht wertvolle Impulse.
Die Podiumsdiskussion am Freitag, 22. Mai, 09 bis 11:30 Uhr zeigt unter dem Titel „Der erste Eindruck zählt, der letzte Eindruck bleibt“ auf, wie Willkommenskultur gestaltet werden kann. Wie bestimmen Raum und Haltung den Alltag in Bibliotheken? – In Bibliotheken geht es jeden Tag um Menschen – Gäste, Nutzerinnen, Teams. Um Gäste nachhaltig zu begeistern, braucht es mehr als gute Öffnungszeiten und Fachwissen. Verschiedene Akteurinnen und Akteure bringen ihre Ansichten mit. Dabei sind u. a. Madeleine Beil von der Agentur für Identität und Identifikation, sie geht auf die Aspekte Hospitality-Orientierung, personalisierte Ansprache und psychologisches Verständnis ein, während Kima Farah Giuliani den Service-Kompass der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) vorstellt. Das in 2021 partizipativ entwickelte Instrument aus dem Bereich des Kundenservice werden Haltung und Werte als zentrale Treiber des täglichen Gästekontakts eingesetzt.
Die Veranstaltung der Kommission Kundenorientierte und inklusive Services wird von Heidi Best moderiert.

Dienstag | 19.05. 16 – 18 Uhr 
Hands-on Lab „Eingang frei! Inklusive Wege in die Bibliothek“

https://bibliocon2026.abstractserver.com/program/#/details/sessions/171

(Voranmeldung nötig, die Plätze sind begrenzt)

Freitag | 22.05. 9:00 – 11:30
Podiumsdiskussion „Der erste Eindruck zählt, der letzte Eindruck bleibt! Willkommenskultur in Bibliotheken leben“

https://bibliocon2026.abstractserver.com/program/#/details/sessions/308

Foto: Jens Kirchner

Zum Welttag des Buches, am 23. April, bietet das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen, dzb lesen, das diesjährige Aktionsbuch „Der fliegende Klassenscooter“ von Andreas Hüging und Angelika Niestrath wieder in barrierefreien Formaten an.

Das Leseabenteuer gibt es in Braille (analog wie auch digital), in Großdruck, als Hörbuch oder als E-Book. Es steht blinden, seh- und lesebehinderten Schülerinnen und Schülern kostenfrei zur Verfügung. Der Zugang zum Buch erfolgt meist über Schulen. Doch können und sollten auch Bibliotheken die Ausgaben vermitteln, gern stellt das dzb lesen hierfür Ausgaben zur Verfügung.

„Ich schenk dir eine Geschichte“ ist eine gemeinsame Aktion von Stiftung Lesen, Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins, Deutsche Post und DHL, cbj Verlag und ZDF sowie dem Buchhandel.

Weitere interessante Informationen finden sich zudem im Börsenblatt:

https://www.boersenblatt.net/news/boersenverein/welttag-des-buches-2026-vielfaeltige-aktionen-rund-um-das-lesefest-am-23-april-417233

Am Dienstag, den 14. April 2026, in der Zeit von 11:00 – 12:00 Uhr

geht es um das Thema „Unterschätzt, unverzichtbar: Schulbibliotheken als Motor für Inklusion

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bitte nutzen Sie diesen Link für Ihre Teilnahme über Zoom: https://eu01web.zoom.us/j/67093076035

Zum Inhalt:

Bibliotheken könnten Orte der Inklusion und beruflichen Entwicklung für Menschen mit Behinderungen sein. Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden? Wie muss eine Bibliothek der Zukunft gestaltet sein, die auch als Arbeitsplatz offen für alle ist?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich das europäische Projekt „BYBLIOS – Inklusion in Bibliotheken“ („BYBLIOS – Making school libraries an environment to boost up skills in people with disabilities“). Es wurde durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union gefördert. Das Projekt, an dem sechs Organisationen aus Italien, Portugal, Deutschland, Rumänien und Spanien beteiligt waren, legte den Fokus auf die Einbindung von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen in die Arbeit von Schulbibliotheken.

Im Ländervergleich wurde deutlich, dass die Bedeutung von Schulbibliotheken insbesondere in Deutschland stark unterschätzt wird. Dabei könnten sie Vorreiterinnen für Inklusion sein. Was spricht für diese Annahme?

Das erläutert im Webinar

Sophia Bickhardt, Leiterin von weltgewandt. Institut für interkulturelle politische Bildung e.V.

Weitere Informationen – vor allem zur Barrierefreiheit und Aufzeichnung – finden Sie hier: Unterschätzt, unverzichtbar: Schulbibliotheken als Motor für Inklusion | Institut für Menschenrechte

Sollten Sie weitere Fragen oder auch Wünsche für zukünftige Themen haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Wir freuen uns, Sie am 14 April beim Webinar zu treffen.

Herzliche Grüße

Anne Sieberns, Christiane Felsmann und

Belinda Jopp

Titel: Offen für alle? – Inklusion im Forschungsdatenmanagement praktisch gestalten

Termin: Mittwoch,  21.1.2026, von 11 – 12 Uhr

Kostenlose Teilnahme über Zoom. Bitte nutzen Sie diesen Link: eu01web.zoom.us/j/66829356535

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bibliotheken fördern demokratische Teilhabe. Dazu gehören auch eine barrierearme Nutzung und der Zugang zu Sammlungen und Diensten in Bibliotheken sowie das Management von Forschungsdaten. Vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention – und im Sinne der UNESCO-Empfehlungen zu Open Science – stellt sich dabei allerdings die Frage: Wie offen, zugänglich und nachnutzbar sind Forschungsdaten tatsächlich, und für wen?

Das Webinar bietet eine verständliche Einführung in das Thema ‚Inklusion im Forschungsdatenmanagement‘, stellt die Arbeit der GO UNITE! AG Inklusion im Forschungsdatenmanagement vor und zeigt Praxisbeispiele für inklusive Lösungen: Von der Beratung zur Erstellung informierter Einwilligungen in Einfacher Sprache für Forschungsprojekte über barrierearme Datenportale bis hin zu inklusiver Data Literacy. Das Webinar zeigt anhand praktischer Beispiele, wo Fortschritte erreicht wurden, wo weiterhin Handlungsbedarf besteht – und lädt zur Diskussion sowie zur aktiven Mitarbeit ein.

Referent*innen:

  • Anna Beer, Wissenschaftliche Referentin für Forschungsdatenmanagement, Universitätsbibliothek Hildesheim
  • Andreas Christ, Leitung Referat Digital Humanities & Forschungsdaten und Fachreferent für Geschichte, Universitätsbibliothek Kiel

Weitere Mitwirkende: Simone Franz, Dr. Katrin Henzel und Sebastian Klaes

Hinweise zur Barrierefreiheit:

Eine automatische Untertitelung kann individuell aktiviert werden. Weitere Vorkehrungen treffen wir gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten für Sie. Bitte geben Sie uns dafür sobald wie möglich Mitteilung an bib-info@dimr.de, spätestens jedoch bis zum 13.01.2026.

Das Webinar wird aufgezeichnet.
Es wird anschließend über die Webseite https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/bibliothek/inklusive-bibliotheken/veranstaltungsreihe  zugänglich gemacht.
Dort finden Sie auch eine Dokumentation bisheriger Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!

Mit herzlichen Grüßen

Belinda Jopp

Christiane Felsmann

Anne Sieberns


»Räume für eine offene Gesellschaft und Wissenschaft« ‒ unter diesem Motto steht der 3. Bi­blio­theks­po­li­ti­sche Bun­des­kon­gress der Deutschen Bibliotheksverbands (dbv), der am 9. Oktober 2025 im Allianz Forum am Pariser Platz in Berlin stattfindet. Gemeinsam mit Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, wird Dr. Katrin Richter, Mitglied der dbv-Kommission »Kundenorientierte und inklusive Services« und Stellvertretende Direktorin der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar, das Themenforum »Inklusion in Bibliotheken« gestalten.

Auf dem 3. Bibliothekspolitischen Bundeskongress diskutieren Expert*innen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Bibliotheken über die Rolle von Bibliotheken für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bibliotheken sind offene Begegnungs- und Diskursräume und der souveräne Umgang mit Medien und Informationen ist wichtiger denn je. Als meistbesuchte Kultureinrichtungen und niedrigschwellige Orte leisten Bibliotheken einen wichtigen Beitrag zum demokratischen Gemeinwesen: Wissen und Informationen werden zugänglich gemacht, die Kompetenzen im Umgang mit Medien gestärkt und ein breites Veranstaltungs- und Raumangebot bereitgestellt.

In diesem Jahr liegt der Fokus auf den wissenschaftlichen Bibliotheken, die als Brücken zwischen Gesellschaft und Wissenschaft fungieren und eine herausragende Stellung beim aktiven Einsatz für unsere demokratische Kultur und für unsere offene und freie Wissenschaft einnehmen. Die Veranstaltung zielt darauf, dass Bibliotheksvertreter*innen die Erwartungen und Erfordernisse von Bibliotheken an die Politik formulieren, um diese Aufgaben erfüllen zu können.

Neben Impulsvorträgen und Podiumsdiskussionen bieten Themenforen die Möglichkeit, sich fachlich auf den neuesten Stand zu bringen und miteinander in den Austausch zu kommen. So wird es – neben dem Spannungsfeld von Meinungsfreiheit versus Bildungsauftrag bei umstrittener Literatur, dem Umgang mit Fake News sowie der digitalen Souveränität – auch um Inklusion in Bibliotheken gehen. Ausgangspunkt dieses Themenforums wird die erste repräsentative Umfrage zur Barrierefreiheit an deutschen Bibliotheken sein, welche die dbv-Kommission »Kundenorientierte und inklusive Services« in Kooperation mit dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin 2023 in Angriff genommen hat. Das große Interesse an der Thematik lässt sich schon an den überdurchschnittlichen Rücklaufwerten ablesen: Über 950 Standorte und damit 49 % der angefragten Bibliotheken beteiligten sich. Die Ergebnisse der Umfrage machen erhebliche Defizite hinsichtlich der Barrierefreiheit in den Einrichtungen deutlich. So verfügen 50 % der Bibliotheken über keine finanziellen Mittel für Maßnahmen zur Barrierefreiheit, 14 % der Standorte haben keinen barrierefreien Eingang und nur 18 % eine barrierefreie Toilette. Gründe für fehlende oder zu geringe Barrierefreiheit liegen allerdings nicht allein an schwierigen baulichen Bedingungen oder fehlenden finanziellen Mitteln. Auch nutzen Bibliotheken die Möglichkeiten von Vernetzungen und Kooperationen mit anderen Einrichtungen oder Interessenverbänden bislang noch zu wenig. Ebenfalls eine eher untergeordnete Rolle spielt die Vermittlung von Fachwissen und die Qualifikation des Personals. Gerade in diesen Feldern liegt ein hohes Verbesserungspotential, um das in der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 von der Bundesrepublik Deutschland anerkannte Grundrecht sicherzustellen, das Inklusion ein Menschenrecht ist.

Weiterhin werden wesentliche Aussagen und Best-Practice-Beispiele des Praxishandbuches »Inklusion in Bibliotheken« vorgestellt, das von der dbv-Kommission gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte auf den Weg gebracht und im Mai 2025 als erstes barrierefreies E-Book des Verlages DeGruyter/Brill und Open Access veröffentlicht wurde. Als Meilenstein der Sichtbarmachung von Inklusion in Bibliotheken enthält es Beiträge von mehr als 80 Autor*innen, die über den gleichberechtigten Zugang zu Information, Bildung und Kultur für Menschen mit und ohne Behinderung informieren. Voraussetzung dafür ist Barrierefreiheit – am Bau, beim Medienangebot, in der Kommunikation und bei Services vor Ort oder digital.

Um sich einen Eindruck über Maßnahmen zur Inklusion in wissenschaftlichen Bibliotheken zu verschaffen, besuchte Jürgen Dusel unter anderem am 22. August 2025 die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität und die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar. In einem regen Austausch mit Bibliotheksmitarbeitenden beider Einrichtungen wurde über den Stand der Barrierefreiheit und Inklusion diskutiert. Insbesondere die Erfahrungen und Herausforderungen hinsichtlich der Rolle von Bibliotheken als Arbeitgeberinnen oder als Wissensorte zeigen auf, dass in diesen Bereichen noch viel Potential liegt, das es zu heben gilt.

»Der 3. Bibliothekspolitische Bundeskongress ist für uns als Vertreter*innen sowohl der dbv-Kommissionen als auch von wissenschaftlichen Bibliotheken eine herausragende Möglichkeit, inklusive Anliegen von Bibliotheken erstmalig so zentral zu thematisieren und auf diese Weise sichtbar zu machen. Als Sinnbild für Menschenwürde und damit als Sinnbild für demokratische Werte fängt Inklusion zunächst einmal bei jedem und bei jeder selbst an.«, fasst Dr. Katrin Richter auch die notwendige Selbstverpflichtung von Bibliotheken zusammen, um an einer inklusiven Gesellschaft mitwirken zu können.

Gefördert wird der 3. Bibliothekspolitische Bundeskongress durch die Bundeszentrale für politische Bildung und die Allianz Foundation.

Website des 3. Bibliothekspolitischen Bundeskongresses:
https://www.bibliotheksverband.de/3-bibliothekspolitischer-bundeskongress

Weitere Informationen, unter anderem zur Umfrage und zum Praxishandbuch:
https://www.bibliotheksverband.de/Inklusion-und-Barrierefreiheit

Text: Dr. Katrin Richter

Eine Messe für Menschen mit Behinderung, Senior*innen, Pflegebedürftige und alle Interessierten

IRMA-KI-Foto-Aktion

Zocken, Download, Lesen, Hören, Spielen, Bohrhammer, DAISY, DGS  – das alles und viel mehr hat die Stadtbibliothek Bremen für im Angebot. Aber wie inklusiv sind unsere Angebote und Standorte? Und wie genau funktionieren die digitalen Angebote? Für diese und viele andere Fragen ist die Stadtbibliothek Bremen in diesem Jahr erstmals bei der Messe IRMA vor Ort. Vom 26.-28. Juni ist das vielfältige Angebot der Stadtbibliothek Bremen in Halle 7 der Messe Bremen zu finden.

Die folgenden Aktionen werden am Stand vorgestellt:

  • Eine wundervolle KI-Fotoaktion: Einfach in die Kamera lächeln und schon werden die Teilnehmenden zum Teil eines klassischen Gemäldes. Dieses persönliche Foto ist kostenlos und sofort zum Mitnehmen – und garantiert eine spektakuläre Überraschung für Familie und Freunde und wird sicher überraschen.
  • Robotic-Parcours: Spielerisch einfache Schritte in der Programmierung lernen; wer den Parcours meistert, wird mit einem kleinen Geschenk belohnt.
  • Digitale Angebote kennen lernen: Filmstreaming (auch mit AD oder Untertitel für Hörgeschädigte) oder eBooks und Hörbücher einfach digital nutzen oder Zeitungen online lesen. Mit den Schnuppergutscheinen der Stadtbibliothek Bremen können Interessierte außerdem die digitalen Angebote direkt vor Ort ausprobieren. Eigene E-Book-Reader oder Tablets können mitgebracht werden, um gemeinsam gleich vor Ort alles einzurichten. 

Unterhaltungen und Beratung in Deutscher Gebärdensprache sind am Stand der Stadtbibliothek möglich: Donnerstag und Freitag ab 14 Uhr, Samstag ganztags.

IRMA (Internationale Reha- und Mobilitätsmesse für Alle
Öffnungszeiten:

Donnerstag, 26. Juni: 10 – 17 Uhr
Freitag, 27. Juni: 10 – 17 Uhr
Samstag, 28. Juni: 10 – 17 Uhr

Die Stadtbibliothek Bremen ist in Halle 7, Stand Nr. E10 zu finden

Freikarten für die IRMA gibt es in allen Standorten der Stadtbibliothek Bremen und auf Anfrage bei britta.schmedemann@stabi-hb.de

Herzliche Einladung zur nächsten Veranstaltung in der online-Reihe „Inklusion in Bibliotheken“

Barrierefrei Arbeiten, Barrierefrei Nutzen – Inklusion in Bibliotheken aktiv gestalten.
Wie Schwerbehindertenvertretung, Inklusionsbeauftragte und Stabsstelle Inklusion (zusammen-)wirken.

Bibliotheken bringen unterschiedliche Menschen zusammen – als Mitarbeitende und als Nutzende. Menschen mit Behinderungen arbeiten hier, recherchieren, lesen und lernen. Doch um echte Teilhabe zu ermöglichen, braucht es barrierefreie Arbeits- und Nutzungsbedingungen.

Dabei wirken verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Die Schwerbehindertenvertretung setzt sich für die Interessen der Mitarbeitenden mit Behinderungen ein, die Inklusionsbeauftragten vertreten die Arbeitgeber und die Stabsstelle Inklusion kümmert sich um die Barrierefreiheit für Nutzende. Jeder dieser Akteure agiert eigenständig, doch es gibt auch Schnittstellen, an denen Zusammenarbeit entscheidend ist.

Wie können sie ihre jeweiligen Aufgaben erfüllen, und wo liegt ihr gemeinsames Potenzial? Das Webinar gibt Einblicke in ihre Rollen und zeigt praxisnahe Lösungen für mehr Inklusion.

– Wie Schwerbehindertenvertretung, Inklusionsbeauftragte und Stabsstelle Inklusion (zusammen-)wirken.

– Online-Reihe „Inklusion in Bibliotheken“

8. April 2025, 11-12 Uhr

Referent*innen:

Jörg Muskatewitz (Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Informationszentrum Bildung und Vertrauensperson der Schwerbehinderten, DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation)

Belinda Jopp (Leitung Stabsstelle Inklusion, Staatsbibliothek zu Berlin)

Link zum Webinar (über Zoom): https://eu01web.zoom.us/j/64205037032

Auch abrufbar auf: Online-Reihe Inklusion in Bibliotheken: Wie Schwerbehindertenvertretung, Inklusionsbeauftragte und Stabsstelle Inklusion (zusammen-)wirken. | Institut für Menschenrechte

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Barrierefreiheit:

Eine automatische Untertitelung des Webinars kann individuell aktiviert werden.

Bitte teilen Sie uns mit, was Sie persönlich benötigen, um teilnehmen zu können. Wir organisieren die (barrierefreie) Teilnahme gerne für Sie und übernehmen im Rahmen unserer Möglichkeiten die Kosten dafür. Bitte benachrichtigen Sie uns möglichst bis zum 25.3.2025 mit einer E-Mail an

bib-info@dimr.de

Dokumentation:

Das Webinar wird aufgezeichnet und ist im Nachgang über die Webseite https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/bibliothek/inklusive-bibliotheken/veranstaltungsreihe abrufbar. Dort finden Sie auch eine Dokumentation der Veranstaltungen 2021-2023.

Es freuen sich auf Ihre Teilnahme:

Christiane Felsmann – Belinda Jopp – Anne Sieberns.

Im Rahmen der Kommissionsarbeit liegt uns derzeit ein Thema ganz besonders am Herzen.

Wir möchten uns gern der „Willkommenskultur“ widmen. Diese ist sehr weit gefasst, daher fragen wir Sie:

Welche Gedanken, Erfahrungen, Ideen und Wünsche haben Sie in Ihrer Bibliothek zum Thema „Willkommenskultur“?

Dieser Open Call dient zum Einfangen eines aktuellen Stimmungsbildes und für unsere weitere interne Kommissionsarbeit.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Nachrichten bis zum 15. April 2025 an bibliotheksservices@bibliotheksverband.de.

Vielen Dank und mit besten Grüßen
Heidi Best, Belinda Jopp und Jan-Christian Sangkuhl
im Namen der dbv-Kommission „Kundenorientierte und inklusive Services“

Online-Vorstellung der Ergebnisse einer bundesweiten dbv-Umfrage

Wie barrierefrei sind die Gebäude und Services in den Bibliotheken Deutschlands? Wie sieht es mit der Aus- und Weiterbildung zum Thema aus? Im vergangenen Jahr hat die dbv-Kommission »Kundenorientierte und inklusive Services« gemeinsam mit dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin die Umfrage »Wie barrierefrei sind die Bibliotheken Deutschlands?« durchgeführt, an der sich fast 1.000 Bibliotheken aller Sparten und Bundesländer beteiligten.

Am 22.10.2024, 18:00 – 19:15 Uhr werden die wesentlichen Ergebnisse sowie die sich daraus ergebenden Handlungsfelder im Rahmen des Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquiums vorgestellt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Den Zugang zum Zoom-Meeting erhalten Sie durch eine E-Mail an bbk-des-ibi@hu-berlin.de.

Weitere Informationen finden Sie hier.