Die Kommission für kundenorientierte und inklusive Bibliotheksservices lädt zur partizipativen Sitzung am Dienstag, 31. Mai 2022 von 15:00 bis 17:00 Uhr – im Vortragsraum 11 – während des diesjährigen Bibliothekskongress in Leipzig ein.

Alle Interessierten haben dabei die Möglichkeit, die Mitglieder der Kommission kennenzulernen. Anschließend greift die Kommission – aus aktuellem Anlass – das Thema „Krisenmanagement und kundenorientierte Services“ auf. Der dbv wird hierzu ein Statement abgeben, an das sich Praxisbeispiele aus verschiedenen Bibliotheken anschließen: Judith Stumptner gibt einen Einblick in die Stadtbibliothek München, Sylvia Schöne und Jens Ilg berichten von den Angeboten der  SLUB Dresden und Tina Goldammer und Anja Thierbach stellen die Aktivitäten der Stadtbibliotheken Chemnitz und Leipzig vor.

Nach dem spannenden Einblick in vorgenannte Bibliotheken können sich alle Teilnehmenden auch persönlich in die Veranstaltung einbringen, denn die Kommissionsmitglieder interessiert natürlich die Frage: Welche neuen Services haben Sie in den Bibliotheken in den vergangenen zwei Pandemiejahren und im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine im Sinne von Kundenorientierung und Inklusion neu entwickelt und eingeführt? Und: Auf welche Hindernisse sind Sie dabei gestoßen?

Gerne nutzt die Kommission die Möglichkeit, hierbei zu erfahren, wie sie Sie zukünftig im Hinblick auf Kundenorientierung und Inklusion unterstützen kann. Und schlussendlich: Welche Wünsche haben Sie an die Kommission und ihre Mitglieder?

Die Mitglieder der Kommission versprechen Ihnen einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Praxisbeispielen zu einem aktuellen Thema und freuen sich auf Ihre Teilnahme und Ihr Mitwirken.

Morgen vor 6 Wochen begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Das sind 42 Tage im absoluten Ausnahmezustand. Das sind 2.520 Stunden brutalste Vergehen an der Zivilbevölkerung. Das sind 151.200 Minuten, in denen über zwei Millionen ukrainische Kinder aus der Heimat flüchten mussten. Das sind 9.072.000 Sekunden, in denen es für so viele Menschen – in ständiger Todesangst der Kälte, dem Hunger und der Gewalt ausgesetzt – nicht mehr so ist, nicht mehr so sein kann, nicht mehr so sein wird, wie es einmal war. Ich kenne das Land, war seit 2015 mehrmals in Odessa und in Kiew. Alltäglich war das Leben, nicht zu unterscheiden von dem Unsrigen, es gab Lebensfreude, kulturelle Vielfalt, geniale Musikbands, ein berauschendes Meer; ich habe viele Menschen kennen- und das Land tatsächlich lieben gelernt.


Die Zeit seit dem 24. Februar 2022 zeigt einmal mehr, wie schnell es gehen kann, dass Menschen von einem auf den anderen Moment ihr Zuhause verlieren, in Not geraten, auf die Straße geworfen werden. Sie benötigen Orte der Sicherheit, der Ruhe und der Inhalte. So schilderte der Schweizer Autor und Regisseur Lukas Bärfuss in seiner Weimarer Rede am 27. März 2022, wie er als junger Erwachsener sechs Jahre lang obdachlos auf der Straße lebte. Gerettet haben ihn – im Gegensatz zu vielen seiner damaligen Freunde – vor allem Bibliotheken; sie boten ihm Schutz, Wärme und Bücher.

Wie sind wir vorbereitet auf Menschen, die sich in Ausnahmesituationen befinden? Deren Existenz gefährdet ist? Die auf der Flucht sind? Die aus anderen Ländern kommen und deren Sprache wir nicht sprechen? Wie nehmen wir sie auf? Was können und was müssen wir tun?

All diese Fragen beschäftigen viele von uns. Bereits am 25. Februar 2022 veröffentlichte der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) eine Stellungnahme, um ein klares Zeichen gegen den Krieg und für die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu setzen. Neben dem privaten Engagement haben in den vergangenen Wochen unzählige Bibliothekar*innen Unterstützungsangebote organisiert, seien es kostenfreie Bibliotheksausweise, Benutzungshinweise in ukrainischer Sprache, individuelle Sprachkurse oder Lesungen und Diskussionsrunden. Einfach einen unkomplizierten Zugang ermöglichen. Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken stimmten sich dazu auf lokalen und regionalen Ebenen ab. Seriöse Informationsquellen wurden zusammengestellt und kontinuierlich aktualisiert; sie werden über die Bibliothekscommunity hinaus stark frequentiert. Die Sichtbarkeit spezifischer Medienauswahl wurde erhöht und alle Kommunikationskanäle genutzt. Über ukrainische Bibliotheken wird berichtet und Berufskolleg*innen direkt unterstützt. Diese andauernden Aktivitäten zeigen vor allem zweierlei: wie tief die gesellschaftliche Teilhabe für alle Nationalitäten in unseren Bildungseinrichtungen verankert ist und wie wichtig und notwendig jeder Moment unserer bibliothekarischen Arbeit ist.

Als dbv-Kommission »Kundenorientierte und inklusive Services« werden wir uns bei unserer Öffentlichen Sitzung zum Leipziger Bibliothekskongress am 31. Mai 2022, 15 bis 17 Uhr, mit dem Thema beschäftigen, wie Bibliotheken ihre zielgruppenorientierten Services in Krisenzeiten managen. Sie sind sehr herzlich zum Austausch eingeladen. In Kürze folgen weitere Informationen.


Autorin: Dr. Katrin Richter, Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Grafik: Masihne Rasuli

Diversität und Antidiskriminierung: Wie das Recht zur »Bibliothek für alle« beitragen kann

Alle weiteren Informationen finden Sie hier :

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/veranstaltungen/detail/diversitaet-und-antidiskriminierung-wie-das-recht-zur-bibliothek-fuer-alle-beitragen-kann


Wir freuen uns sehr, Ihnen auch im neuen Jahr mit der Online-Reihe „Barrierefreiheit in Bibliotheken: Alles inklusive“ praktische Herangehensweisen, gesetzliche Vorgaben und ein Netzwerk für inklusive Bibliotheksangebote zu bieten.

Im Januar thematisieren wir, wie Bibliothek im Sinne von Inklusion und Barrierefreiheit neu gestaltet werden kann.
Während einige bestehende Häuser Services umdenken und neugestalten, haben andere die Möglichkeit, eine Bibliothek von Beginn an zu formen. Wir werden beide Ausgangsbedingungen vorstellen.

Wir begrüßen Nadine Forster und Christina Walser aus den Stadtteilbibliotheken München. München plant eine neue inklusive Stadtteilbibliothek in einem neuen inklusiven Stadtteil. Mit Aktionsplänen stützt die bayrische Landeshauptstadt die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, dazu gehört u.a. der Bau einer neuen inklusiven Bibliothek. Die Kolleginnen stellen den Entwicklungsstand des Projekts vor.

In Hamburg hat sich die bestehende Zentralbibliothek auf den Weg gemacht, Lösungen zu finden, die für möglichst alle Menschen passend sind. Alle im Blick haben: Angebot und bestehenden Raum barrierefrei gestalten. Eine Bibliothek, in der sich alle wohl fühlen und gut orientieren, das ist in der Umsetzung gar nicht so leicht, denn Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Heidi Best berichtet von der Umsetzung eines neuen barrierefreien Wege- und Leitsystems sowie weiterer Angebote.  

Termin: 18.01.2022, 15 Uhr (ca. 60 Minuten), Videokonferenz per Zoom

Anmeldung: Einfach eine E-Mail an agbarrierefreiheit@dzblesen.de. Sie erhalten wenige Tage vor der Veranstaltung den Link zur Teilnahme. Wenn Sie weitere Informationen zur monatlichen Veranstaltungsreihe „Barrierefreiheit in Bibliotheken: Alles inklusive“ wünschen, so registrieren Sie sich doch ganz unkompliziert für den Mailverteiler https://lists.bibliotheksportal.de/mailman/listinfo.cgi/ag-barrierefreiheit auf der AG-Barrierefreiheit Infoseite (bibliotheksportal.de).

Am 29. September 2021 von 15 – 16 Uhr
Wir freuen uns, Sie zu einer weiteren Veranstaltung in der Online-Reihe „Barrierefreiheit in Bibliotheken: Alles inklusive“ einzuladen.

Ort: Webex-Meetings, Details siehe unten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist diesmal nicht erforderlich. Sehr gerne können Sie die Einladung an weitere Interessierte weiterleiten.

Vortragende:
Dr. Ilona Rohde, Universitätsbibliothek Marburg

Josef Bauer, Christine Krause, Stefanie Ingiulla, Servicestelle für behinderte Studierende Marburg

Zum Inhalt:
Die Universitätsbibliothek Marburg hat im Jahr 2018 einen Neubau bezogen, in dem alle zu diesem Zeitpunkt üblichen Maßnahmen zur Barrierefreiheit umgesetzt worden sind. Die Philipps-Universität Marburg ist besonders für ihren hohen Anteil an Studierenden mit Blindheit und Sehbehinderung bekannt. In der neuen Universitätsbibliothek wurde daher ein besonderer Fokus auf Angebote und Hilfen für diese Personengruppe gelegt. Aber auch die barrierefreie Zugänglichkeit sowie die Nutzbarkeit von Services und technischen Geräten für z.B. Nutzer*innen eines Rollstuhls oder einer Gehhilfe waren wichtige Aspekte.

Im ersten Teil des Vortrags werden verschiedene bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Barrierefreiheit gezeigt sowie die praktischen Erfahrungen damit vorgestellt. Den zweiten Teil stellt ein Erfahrungsbericht der Servicestelle für behinderte Studierende dar, die unter anderem in der Universitätsbibliothek drei Arbeitskabinen für Studierende mit Behinderung betreibt, Sprechstunden und Hilfestellungen anbietet und technische Ausstattung bereitstellt.

Nach den Präsentationen haben Sie natürlich wieder Gelegenheit, Fragen zu stellen oder zu diskutieren.

Zugang zum Webex-Meeting:

Über den Meeting-Link beitreten
https://spk-berlin.webex.com/spk-berlin/j.php?MTID=mc6ab5798bfebd18c7600d3f3bb061add
Hier tippen, um mit Mobilgerät beizutreten (nur für Teilnehmer)
+49-619-6781-9736,,24025242919## Germany Toll
+49-89-95467578,,24025242919## Germany Toll 2
Über Telefon beitreten
+49-619-6781-9736 Germany Toll
+49-89-95467578 Germany Toll 2

Barrierefreiheit in Bibliotheken ist vielfältig und schließt auch den Abbau von sprachlichen Barrieren mit ein. Darüber sprechen wir am Dienstag, 22. Juni 2021, 15 – 16 Uhr, mit Doreen Kuttner von der Lebenshilfe Berlin.

Doreen Kuttner arbeitet seit 2006 bei der Lebenshilfe Berlin. Seit acht Jahren koordiniert sie in Berlin drei LEA Leseklubs für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Zudem führt sie einen kleinen Verlag mit Büchern in Einfacher Sprache (Passanten Verlag). Seit 2016 arbeitet sie bei der Lebenshilfe Berlin im Büro für Leichte Sprache.

Nach dem Vortrag gibt es wie immer die Gelegenheit, Fragen im Chat zu stellen.

Die Veranstaltung findet per Zoom statt, es wird keine Aufzeichnung geben. Sie erhalten nach Anmeldung ca. 48 Stunden vor der Veranstaltung den Link zur Teilnahme. Diesen können Sie bequem über Ihren Web-Browser oder die Zoom-App öffnen. Auch per Telefon ist die Teilnahme möglich.

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte nutzen Sie unser Online-Anmeldeformular:

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/veranstaltungen/anmeldeformular-lesen-einmal-anders

Sie finden diese Einladung sowie weitere Informationen auch unter dem Link

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/veranstaltungen/detail/barrierefreiheit-in-bibliotheken-lesen-einmal-anders-in-einfacher-und-leichter-sprache

Barrierefreiheit

Bitte teilen Sie uns bis zum 12. Juni 2020 mit, wenn Sie besondere Unterstützungsbedarfe haben. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir angemessene, mit der Veranstaltung verbundene Vorkehrungen zu treffen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 22. Juni.

Im Rahmen der digitalen Veranstaltungsreihe, die gemeinsam von der AG Barrierefreiheit und der Kommission „Kundenorientierte Services“ des Deutschen Bibliotheksverbands koordiniert wird, stellten Claudia Büchel und Andrea Schumacher ein Praxisbeispiel aus der Stadtbibliothek Neuss vor. Unter dem Titel „Nichts über uns ohne uns – Stadtbibliothek Neuss konkret“ zeigten die beiden Referentinnen in einem kurzweiligen Vortrag auf, wie verschiedene Akteure gemeinsam daran mitwirken, das Thema Barrierefreiheit konkret in Gebäuden, aber auch in den Köpfen der Menschen und damit in der Stadtgesellschaft insgesamt weiter zu entwickeln.

Zum Nachlesen steht die Präsentation des Vortrags hier als Download zur Verfügung.

Die 110 digital zugeschalteten Teilnehmer:innen interessierten sich besonders für das Thema induktive Höranlage, die es Menschen mit entsprechend ausgerüsteten Hörgeräten ermöglicht, Vorträgen oder Musikdarbietungen ohne störende Nebengeräusche zu folgen.

Aber auch das Angebot „Lesen mit Hund“ zur Leseförderung von Kindern löste zahlreiche Nachfragen aus und wird sicher einige Nachahmer:innen finden.

Ein gelungenes Beispiel für das Miteinander von Planer:innen, Akteur:innen und Menschen mit Behinderung stellt auch der Workshop „Demographie konkret“ dar, den die Referentinnen mit zahlreichen Fotos dokumentierten. Nicht nur beim Workshop, sondern auch bei zahlreichen Begehungen mit den Betroffenen konnten diese auf ihre Situation aufmerksam machen, ihre Bedürfnisse konkret formulieren und bei der gelungenen Umsetzung mitwirken. Besser kann Inklusion nicht funktionieren.

Der nächste Meilenstein für die Stadtbibliothek Neuss auf dem Weg zu einer barrierefreien Einrichtung wird wohl noch in diesem Jahr erreicht werden: Die Erlangung des Signets „Neuss barrierefrei“ Aktion „Neuss barrierefrei“ — Neuss am Rhein

Am Mittwoch, 19. Mai um 15 Uhr findet der nächste Vortrag der Reihe zum Thema „Barrierefreie Dokumente. Anforderungen und Umsetzung“ statt. Weitere Informationen werden über den Kommissionsblog sowie die einschlägigen Mailinglisten veröffentlicht.

Logo 109. Bibliothekartag

„Kundenorientierung quergedacht: Neue Kompetenzen für neue Services (?)“: So lautet der Titel einer von der dbv-Kommissions „Kundenorientierte Services“ ausgerichteten Podiumsdiskussion im Rahmen des 109. Bibliothekartages am 17.6.2021 um 17:00 Uhr.

Der digitale und demografische Wandel stellt Bibliotheken vor große Herausforderungen: Wie umgehen mit den „digital natives“, ohne die „digital immigrants“ zu vernachlässigen? Wie sich behaupten gegen kommerzielle Akteure, die digitale Services rund um die Uhr und – scheinbar –  ohne Gegenleistung anbieten? Was tun, um Menschen mit Migrationshintergrund und unterschiedlichsten sprachlich-kulturellen Prägungen eine Teilhabe an Bibliotheksangeboten zu ermöglichen?

Bibliotheken suchen neue Wege, um Antworten auf solche Fragen zu finden. Sie reichen von der „Bibliothek der Dinge“ über neue Raumerlebnisse oder spezielle Angebote für Migrant*innen bis hin zur Wahrnehmung quasi-verlegerischer Aufgaben.

Um erfolgreich neue Services anzubieten, sind vielfältige Kompetenzen gefragt. Doch welche sind das, und wie lassen sie sich in den Arbeitsalltag integrieren? Und (wie) kann es gelingen, die Bibliothek als „Marke“ zu erhalten und weiterzuentwickeln, ohne beliebig zu werden?

Darüber diskutieren fünf Kolleg*innen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken. Sie erörtern aus ihrer jeweiligen Perspektive z. B. folgende Fragen:

  • Welches sind „besondere“ Services, die heute in einer Bibliothek angeboten werden?
  • Inwiefern stellen diese Services einen Mehrwert für Kund*innen dar?
  • Welche Kompetenzen werden benötigt, um solche „besonderen“ Services zu erbringen?
  • Welche strukturellen Rahmenbedingungen muss eine Bibliothek bieten, um sich erfolgreich auch für potentielle Mitarbeiter*innen mit einem nicht primär bibliotheksfachlichen Hintergrund zu öffnen?
  • Wie können alle Mitarbeitenden einer Bibliothek dafür gewonnen werden, an der Gestaltung neuer, auch „unkonventioneller“ Services mitzuwirken?
  • Welches sind künftige Servicetrends in öffentlichen bzw. wissenschaftlichen Bibliotheken – und was bedeutet das für künftige Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen?

Natürlich haben auch Sie Gelegenheit, eigene Fragen und Anmerkungen zu dieser Diskussion beizusteuern.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie gerne dem Programm der Veranstaltung, das Sie online finden unter https://dbt2021.abstractserver.com/program/#/details/presentations/238.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Am 21. April 2021 von 15 – 16 Uhr

Wir freuen uns, Sie zu einer weiteren Veranstaltung in der Online-Reihe „Barrierefreiheit in Bibliotheken: Alles inklusive“ einzuladen. In der dritten Veranstaltung der neuen Reihe steht am 21. April, von 15.00 bis 16.00 Uhr ein Praxisbeispiel im Mittelpunkt.

Die gesellschaftliche Teilhabe ist ein zentrales Handlungsfeld im Bibliothekskonzept der Stadtbibliothek Neuss. Dem Ausbau barrierefreier Angebote wird deshalb eine hohe Priorität eingeräumt. Doch was bedeutet das in der Praxis für die Infrastruktur, das Medienangebot, die Öffentlichkeitsarbeit und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden? Wie entdecken und überwinden wir Barrieren, auch in unseren Köpfen? Müssen wir alles alleine machen oder bedeutet Inklusion nicht vielmehr, Menschen mit Behinderung schon bei der Erarbeitung von Lösungen einzubeziehen? Wie können wir sie als Expert:innen in eigener Sache gewinnen?

Bibliotheksleiterin Claudia Büchel (Mitglied in der Kommission für „Kundenorientierte Services“ und Andrea Schumacher (Sozialplanerin der Stadt Neuss) geben einen praxisnahen Einblick in die Meilensteine der vergangenen drei Jahre, berichten von einem inklusiven Workshop in der Bibliothek und werfen einen Blick auf die weiteren geplanten Maßnahmen und freuen sich auf die Diskussion mit Ihnen.

Die Veranstaltung findet über die Videokonferenzplattform Webex statt, über eine mögliche Aufzeichnung werden wir rechtzeitig informieren.

Alle Informationen zur Anmeldung finden Sie unter: https://staatsbibliothek-berlin.de/vor-ort/oeffnungszeiten/terminbuchung/dbv-kommissionssitzung/

Der erforderliche Link für die Teilnahme wird circa zwei Werktage vor dem Termin per Mail an die (angemeldeten) Teilnehmenden verschickt. Für die Nutzung von Webex ist es nicht erforderlich, eine Software auf Ihrem Endgerät zu installieren. Sie können auch einfach den – später versandten – Link in Ihrem Browser öffnen oder sich per Telefon einwählen.

Die Reihe wird gemeinsam von der AG Barrierefreiheit in (digitalen) Bibliotheken und der Kommission „Kundenorientierte Services“ des Deutschen Bibliotheksverbands koordiniert. Belinda Jopp (Staatsbibliothek zu Berlin, Vorsitzende der Kommission), Anne Sieberns (Deutsches Institut für Menschenrechte) und Christiane Felsmann (Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen, dzb lesen) richten abwechselnd die Online-Veranstaltung aus.

Wir freuen uns aufs Wiedersehen am 21. April!

Mit herzlichen Grüßen

Belinda Jopp

Christiane Felsmann

Anne Sieberns


Am 17. März 2021 von 15 – 16 Uhr

Die Veranstaltung soll dazu beitragen, den Blick auf die eigene Bibliothek zu erweitern. Weitere spannende Themen sind die Zusammenarbeit mit den Zielgruppen, die konkrete Benennung erforderlicher Zugangsfaktoren und die Idee des barrierefreien Buchs.

Mit Gregor Strutz, einem der führenden Designer und Entwickler auf diesem Gebiet, kommen wir dazu ins Gespräch. Die weitreichenden Erfahrungen und Kompetenzen in der Entwicklung von und mit Öffentlichen Bibliotheken wie auch Wissenschaftlichen Institutionen stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung findet über die Videokonferenzplattform Zoom* statt, es wird keine Aufzeichnung geben.

Bitte melden Sie sich mit einer kurzen E-Mail an s.wrogemann@dzblesen.de an. Der erforderliche Link für die Teilnahme wird ca. 2 Werktage vor dem Termin zugestellt.

Die Reihe wird gemeinsam von der AG Barrierefreiheit in (digitalen) Bibliotheken und der Kommission Kundenorientierte Services des Deutschen Bibliotheksverbands koordiniert. Belinda Jopp (Staatsbibliothek zu Berlin, Vorsitzende der Kommission), Anne Sieberns (Deutsches Institut für Menschenrechte) und Christiane Felsmann (Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen, dzb lesen) richten abwechselnd die Online-Veranstaltung aus.

*Aus Gründen der Barrierefreiheit haben sich das Deutsche Institut für Menschenrechte und das dzb lesen entschieden, Zoom als Konferenzsystem zu nutzen. Weitere Informationen dazu unter https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Praxishilfen/Informationstechnik/Barrierefreie-Webkonferenzen/barrierefreie-webkonferenzen_node.html.

Wir freuen uns aufs Wiedersehen am 17.03.!

Mit herzlichen Grüßen

Christiane Felsmann

Anne Sieberns
Belinda Jopp