Inklusive Personalgewinnung
ein Beitrag von Silke Georgi im „Praxishandbuch Inklusion in Bibliotheken“

Artikel 27 der UN-BRK beschreibt das Recht von Menschen mit Behinderung auf gleichberechtigte Arbeit. Fünfzehn Jahre nach Ratifizierung der Konvention ist Deutschland aber noch weit entfernt von einem inklusiven Arbeitsmarkt. Menschen mit Behinderung sind öfter und länger arbeitslos als Menschen ohne Behinderungen. Bewusste und unbewusste Vorurteile, getrennte Lebenswelten, Berührungsängste und eine komplizierte Bürokratie tragen alle dazu bei, dass etwa
165.000 Menschen mit Behinderung in Deutschland arbeitslos sind. Das bedeutet, dass eine große Gruppe von potentiellen Arbeitnehmer:innen, mit vielfältigen Talenten und Fähigkeiten, vergessen und ausgeschlossen wird. Der Arbeitswelt
geht dadurch eine große Ressource verloren. Das können sich Arbeitgeber:innen – und unsere Gesellschaft – in Zeiten des Fachkräftemangels nicht erlauben.
Der Beitrag zeigt, dass eine inklusive Personalgewinnung nicht kompliziert sein muss. Unternehmen müssen aber offen sein für individuelle und kreative Lösungen, damit sich etwas wirklich verändern kann. Im Endeffekt ist der Weg zur Inklusion für Alle von Vorteil. Denn eine inklusive Arbeitswelt kommt allen Mitarbeitenden zugute, egal ob sie eine Behinderung haben oder (noch) nicht.
Neugierig geworden?
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Praxishandbuch Inklusion in Bibliotheken: Barrierefreier Zugang zu Information, Bildung und Kultur, erschienen in der Reihe De Gruyter Praxishandbuch
Das Praxishandbuch kann in gedruckter Ausgabe für € 149,95 erworben werden und steht zudem als eBook (PDF und EPUB) kostenfrei zur Verfügung.











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